FotoTV Challenge 2014 – Tamron Fashion

Die Aufgabe

Dies war die Fashion Challenge. Und da Tamron der Sponsor war mussten wir was benutzen? Richtig, Tamron Objektive. Aufgabe konkret: Eine Editorial Strecke für ein Magazin fotografieren und dabei die Objektive 24-70 f/2.8 und 70-200 f/2.8 benutzen. Wir sollten über den ganzen Brennweitenbereich gehen und zeigen, was die Objektive können. Im einzelnen sollten eine Doppelseite und zwei Einzelseiten herauskommen, wobei auf einer Hälfte der Doppelseite noch Platz für Text sein sollte.

Das Set war bereits vorbereitet und festgelegt, da Starfotograf Ralph Man, die unglaublich fähige und freundliche Visa Carina Musitowski und das tolle Model Rauna über den Morgen und danach Showshootings und Workshops hatten. Das outfit war ebenfalls festgelegt, das daraus resultierende Motto „Heavy Metal“ eigentlich logisch.

 

Die Werkzeuge

Entsprechend dem Sponsor waren die Werkzeuge die Tamron Objektive 24-70mm F/2.8 Di VC USD und70-200mm F/2.8 Di VC USD. Ich habe ja schon ein Tamron 70-200 ohne VC und USD und war daher gespannt, wie sich das „bessere“ 70-200 an meiner Canon 6D schlägt. Soweit gibt es erstmal keine Überraschungen. Jeder Fotograf sollte wissen, wie eine bestimmte Brennweite an der Sensorgröße wirkt, die er nutzt. Da ich aber bei meinem 70-200 große Probleme mit dem Autofokus habe und auch nicht gerade von seiner Geschwindigkeit und Lautstärke begeistert bin, habe ich speziell auf diese Punkte geachtet.

Mein Fazit nach einigem Nachdenken: Ich muss wohl mit meiner Kamera ein Montagsmodell erwischt haben. Wie bei meinem eigenen Tamron 70-200 (Modell A001) stelle ich auch bei diesem Modell einen Frontfokus fest. Bei den kleineren Brennweiten des 24-70 fällt das nicht auf und ich kann mich auch nicht besonders beschweren. Allerdings bin ich während des shootings mit dem 70-200 in die Grenzbereiche gegangen und habe das Portrait mit weit offener Blende von f/2.8 bei 200mm aufgenommen. Die resultierende Schärfeebene ist dabei nur wenige Zentimeter groß. Und siehe da: Frontfokus. Zum Glück konnte ich das in der Nachbearbeitung verschleiern und auf den Prints ist die „ungewollte“ Unschärfe nicht aufgefallen.

Mit dem Fehlfokus lässt sich wohl auch die eher geringe Detailauflösung erklären: in der Unschärfe gibt es halt keine Details. Ausserdem bin ich sicher von meinem brandneuen Canon 70-200 USM L II verwöhnt, da gibt es einfach keinen Vergleich. Zudem fotografiere ich meistens in den Grenzbereichen der Objektive, weshalb ich ihnen auch nicht den kleinsten Fehler erlauben kann. Ein „normaler“ Benutzer wird wohl eher mal abblenden und auch nicht stehts am langen Ende fotografieren, also ist das oben angeführte wohl eher Jammern auf hohem Niveau.

Die beanstandeten Punkte können sich aber an jeder Kamera anders verhalten, da muss jeder selbst testen. Ausserdem bietet Tamron einen kostenlosen Justierservice an, den ich mit meinem A001 schon mehrfach genutzt habe. Zum Glück findet sich die nächste Servicestation in Köln, also gar nicht so weit von mir. Sehr nette und kompetente Leute, die als Begründung anführen, dass es eben auch bei Canon, Nikon & Co Fertigungstoleranzen gibt. Also müsse jedes Objektiv an die jeweilige Kamera angepasst werden, was bei mir eben mehrfach geschehen ist.

 

Das Voting

Voller Stolz möchte ich anmerken, dass ich auch hier der Jury Favorit bin. Also bitte ich um eure Unterstützung bei der Zuschauerabstimmung und vor allem darum, dass ihr der Meinung der Jury folgt. Das sind Profis, die wissen, was sie tun!

Bilder bei FotoTV: https://www.fototv.de/blog/fototvchallenge-2014-4-tamron-fashionchallenge-ergebnisbilder

Abstimmung: https://de.surveymonkey.com/s/challenge-4

Video bei YouTube: http://youtu.be/xWaDvN483xs

 

Die Mitstreiter