Mit Lorena an der Wupper

Der Kontakt zu Lorena kam über Tessa (Miss Giggles) zustande, also quasi die Freundin einer Freundin. Tessa selbst macht viel im Pin-Up Bereich und hat gegenüber Lorena angedeutet, dass sie wohl ganz gut in mein Portfolio passen könnte. Ich kann da nur zustimmen, denn Lorena ist ein sehr angenehmer Mensch, mit dem es sich gut arbeiten lässt. Mein Eindruck ist, dass man mit ihr vor der Kamera nicht unbedingt auf ein Genre festgelegt ist, sondern eine gute Bandbreite and Stilen abarbeiten kann.

 

 

Die Location war ein Tipp von Jörg Schäfer, den ich allerdings zu einer ganz anderen Idee erhalten habe. Leider (oder zum Glück…) war das einer der Kontakte, der sich nach langer Kommunikation und Planung kurz vor Start einfach totgestellt hat.

Leider, weil sowas immer doof ist. Sind die Menschen wirklich so von sich selbst eingenommen, dass man ein freies Projekt einfach schlagartig ignoriert, weil – ja, warum eigentlich?

Zum Glück, weil ich diese schöne Location an der Wupper nun doch noch mit einem verlässlichen und netten Menschen austesten konnte. Ich bin sehr dankbar für diesen Tipp, weil dieser Ort einfach nur schön ist. Dazu gibt es jede Menge Möglichkeiten, ans Wasser zu gehen. Viel verschiedene Vegetation, Orte mit Menschen und Orte, die eher einsam sind.

 

 

Wir sind dann also locker in die Richtung losgeturnt, die auf den ersten Blick einsamer und schöner wirkte. Jetzt muss man sich aber natürlich fragen, ob einsam und schön an in so einer belebten Gegend überhaupt trennbar ist. An diesem Tag war das nicht so, aber das hat uns nicht weiter gestört. Wir haben uns einfach mit Wanderern, Pärchen und Hundeausführern arrangiert und unser Ding gemacht und Spaß gehabt. Ich genieße es immer sehr, wenn man eine Idee für ein Bild einfach frei von allen Konventionen umsetzen kann.

 

 

Wenn es um Nacktheit in irgendeiner Form geht, muss man natürlich mit Reaktionen rechnen. Wenn ich mich aber so zurückerinnere, habe ich noch nie wirklich negative Reaktion bekommen. So waren es in diesem Fall drei Wanderer, männlich und sehr interessiert. Das war aber eher lustig als unangenehm, denn als die drei bemerkten, dass wir sie bemerkt hatten, waren sie leicht peinlich berührt. Aber nicht genug, um dann nicht doch aus dem Augenwinkel weiter zu beobachten… Nene, Kunst ist dann doch nicht frei.

 

 

Anfangs hatte ich schon erwähnt, dass wir in relativ kurzer Zeit ziemlich viele verschiedene Sets abarbeiten konnten. Sowas funktioniert natürlich nur, wenn man so ungefähr auf einer Wellenlänge ist und die Umgebung stimmt. In diesem Fall hat das Wetter sehr gut mitgespielt, die Umgebung war nicht zu bevölkert und mit Lorena bis zum Knie in der Wupper zu stehen hatte auch was. Einer der Termine, an die ich mich gerne zurückerinnere.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.