Studiotreffen

Eigentlich hatte ich ja geplant, im Dezember nur Arbeiten hinter den Kulissen durchzuführen. Das meint, der letzte Auftrag war am Nikolaus erledigt und das sollte es dann für dieses Jahr gewesen sein. Man freut sich dann ja auch auf ein paar freie Tage und selbst auf Dinge, zu denen man sonst nicht kommt. Workshops, Aktionen und Kooperationen planen und anleiern, Ziele festlegen und die Webseite auffrischen. Was eben so ansteht, sein muss und wofür einen keiner bezahlt.

Aber dann kam die Einladung von meiner Studiokollegin Ela Zander herein und ich war schon interessiert, geködert sozusagen. Und da ich eh mein Zeug noch ins Studio zurück bringen musste… Was kann es schaden? Und jetzt im Nachhinein muss ich sagen: geschadet hat es gar nix, im Gegenteil. Wieder habe ich nette Leute kennengelernt oder wiedergesehen und bringe einfach großartige Bilder mit nach Hause. Ich bin immer noch glücklich und dankbar, diesen Nachmittag mitgemacht zu haben.

Eingeladen waren viele Models und Fotografen, dazu Elas Haus-und-Hof Visa Kristin. Und das war es quasi auch schon, einfach drauf los machen und Spaß haben. Für mich als Teilzeit Kontrollfreak eine herausforderung, ist aber gut gelaufen. Sobald ich kein klares Ziel habe, kann ich mich auch einfach an die Seite setzen und mal andere machen lassen.

Solche kleinen Aktionen sind zum großen Teil der Grund, warum ich die Fotografie immer noch so mag. Sicher, ein Teil ist Handwerk und Geld muss man auch noch verdienen. Aber was den Karren immer wieder aus dem Dreck zieht sind diese kleinen Momente, wo man einfach nur Spaß dran hat, tolle Ergebnisse hat und alle zufrieden sind. Wenn man einfach mal machen kann und es keine Erwartungen gibt. Man keinen Druck hat, in bestimmter Zeit bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Und irgendwann, Freunde, irgendwann – werde ich mal für genau sowas bezahlt. Säckeweise! 😉

 

 

 

Making Of

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