Tattoo Akt mit Ilona

Mit Ilona habe ich schon länger Kontakt gehabt, es hat aber leider nie wirklich den Funken für ein Projekt gegeben. Wie das eben immer so ist mit der Zeit, komme ich leider nur noch selten dazu, völlig planlos zu fotografieren.

 

 

Dann bin ich allerdings eher zufällig und halb blind in die Situation gekommen, das Magazin Tattoo Erotika zu kritisieren. Und zwar in der Form, dass ich die Bilder zwar meistens nett finde, aber meistens nichts wirklich besonderes und manchmal zu sehr auf die Nacktheit fokussiert. Ich meine, ich verstehe, dass man sich an die Zielgruppe halten muss. Das Magazin muss sich verkaufen, das ist kein Spaß sondern Business. Da meldet sich der Chefredakteur in der Diskussion und meint zu mir:

Machs halt besser

So kommt es dann, dass Ilona und ich endlich unser Thema gefunden hatten. Man trifft sich natürlich nicht einfach so mit einem Fremden und stemmt so ein Projekt aus dem Boden. Nicht nur, dass für die erforderliche Nacktheit eine gewisse Vertrautheit von Vorteil ist. Sondern ich möchte natürlich auch gerne wissen, mit wem ich es zu tun habe. Ob die Chemie stimmt und ob wir gut zusammenarbeiten können. Sollte es dann mal dazu kommen, dass wir Geld für das Projekt ausgeben, will ich auch in sofern auf der sicheren Seite sein, als dass der Großteil des Kennenlernens wegfällt. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass wir uns gut riechen können und ich freue mich wirklich sehr auf unseren nächsten Termin.

 

 

Ich persönlich finde alle Bereiche, die mit Nacktheit zu tun haben, sehr schwierig. Ich muss auf sehr viel mehr achten, als sonst. Posing und Mimik müssen stimmen, Licht und Hintergrund. Dazu dann diese gewisse Portion Erotik und Sex, die aber natürlich nicht zu platt in den Vordergrund treten darf. Sie soll eher wie natürlich da sein, sanft im Hintergrund aber trotzdem unübersehbar. Nackt zu sein reicht dafür nicht aus, es muss alles zusammen passen. Einfach direkt auf primäre und sekundäre Geschlechtsteile fotografieren kann jeder, das ist keine Kunst. Und eben das ist ja auch mein Kritkpunkt, deshalb muss ich sehr aufpassen, nicht auch in diese Falle zu tappen. Ich würde mich in Grund und Boden schämen…

 

 

 

Ich bin mit diesen Bildern sehr zufrieden, auch wenn sie sich noch sehr an meinem ursprünglichen Stil orientieren. Aber es geht voran und ich taste mich ganz langsam an diese unsichtbare Grenze heran, die Erotik von Geschmacklosigkeit trennt. Ich brauche hier noch viel Übung…

 

   

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.