Schwarzweiß Portraits mit Astrid

SchwarzWeiß Portraits mit Astrid

Astrid hat sich auf einen spontanen Hilfeschrei gemeldet, nachdem ich leider mit meinem neuen Bodypainter Freund Martin vergebens im Studio gewartet habe. Natürlich hätte ich nach all der Vorbereitung auch gerne das Bodypainting gemacht, aber zumindest hat das dazu geführt, dass ich Astrid kennengelernt habe. Es stimmt schon: eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.

Der Plan war also, Portraits in SchwarzWeiß zu machen. Mein persönliches Ziel war, die Bilder schon in der Kamera möglichst fertig zu bekommen. Nix mit „das fixen wir später“. Dazu habe ich JPG+RAW aufgezeichnet, den Bildstil Monochrom eingestellt und in der Bearbeitung wirklich nur die JPG’s benutzt. Ich muss sagen, das hat was. Die SchwarzWeiß Umsetzung meiner Kamera gefällt mir sehr, weshalb ich dann auch dabei geblieben bin. Nur der Kontrast musste etwas gesteigert werden. Ich hoffe, ich finde in der Zukunft noch viele Projekte, die es mir ermöglichen, diesem „natürlichen“ Stil zu folgen. Wobei natürlich in diesem Falle meint, so weit wir möglich mit der Aufnahmetechnik zu gehen und nur Kleinigkeiten in der Nachbearbeitung zu regeln.

 

 

 

 

Ich bin ja immer noch am Testen mit der (für mich) neuen Dodgle & Burn Technik, die ich aus einem Video von RawExchange habe. Es ist wirklich erstaunlich, was sich alles nur mit dem aufhellen und abdunkeln kleinster Bereiche erreichen lässt. Im Moment kostet mich das noch sehr viel Zeit, so 1-2 Stunden pro Portrait würde ich schätzen. Man mag sich jetzt fragen, ob sich das lohnt, wo doch andere Techniken viel schneller sind. Ich glaube, wenn man da einmal drin steckt, hat man von dieser Art der Hautretusche sehr viel mehr. Das Ergebnis ist sehr viel natürlicher, außerdem komplett non-destruktiv. Kauft euch das Video, wenn ihr euch für non-destruktive Hautretusche interessiert. Das Geld ist gut angelegt und die Jungs haben es verdient.

Ich habe euch mal einen kleinen Vergleich angehängt, damit ihr einen Eindruck bekommt, wovon ich eigentlich spreche. Die Änderungen hier sind ausschließlich per D&B entstanden, nix kopiert, gematscht oder sonstwas. Ich stehe noch am Anfang, hier tut sich mir eine ganz neue Welt auf. Sobald ich das Sehen von Licht und Schatten noch ein bisschen mehr verinnerlicht habe, steht das Kombinieren von Techniken auf dem Plan.

FunFact: Manchmal sehe ich irgendwo jemanden stehen und denke mir, „dort ein bisschen hell, hier ein bisschen dunkel, auf den Lichtfluss achten…“, bis ich dann aufwache und bemerke, dass der Gegenüber sich über meinen verträumten Blick wundert 😀

 

 

PS: bei diesen Vorher / Nachher Bildern geht es nur um die Techniken, nicht um das Modell. Wenn ich ohne Visa vor der Kamera lande, sehe ich „wie eine Woche tot aus“, was sicher vielen ähnlich geht. Also, wie bei jeder Bildkritik: Wir sprechen über das Bild, nicht über das Modell.

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